Wie ist das Geld entstanden?

Autorin: Karoline Sinur / O-Töne: Kaja, Paul, Liliane, Bennet und Reinhold Walburg

Ganz egal, ob man einen Kaugummi kauft oder den Eintritt ins Schwimmbad bezahlt – man braucht dafür Geld. Ohne Geld kriegt man im Supermarkt gar nichts, kann keine Miete bezahlen, kein neues Auto kaufen. Erwachsene holen Geld vom Konto oder bezahlen mit einer Karte. Aber wer hat das Geld erfunden? In dieser Folge ist zu hören, was Schnecken und Salz mit Geld zu tun haben, warum Menschen auf der Südsee-Insel Yap riesige Steine vor ihre Hütten stellten – und warum Gold und Silber bei der Entstehung von Geld eine wichtige Rolle spielten.

Hörenswertes

Wir haben für euch interessante Stimmen und Geräusche gesammelt.

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Was steckt dahinter?

Hier erfahrt ihr, welche Begriffe rund ums Geld in dieser Sendung stecken.

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Wer steckt dahinter?

Kaja

Ich bin 7 Jahre alt und gehe in die 2. Klasse. Meine Lieblingsbeschäftigung ist klettern. An Geld finde ich vor allem gut, welches zu haben. Gold liebe ich – aber ich fände es blöd, wenn man damit im Supermarkt bezahlen würde. Ich lege es lieber in meine Schatztruhe!

Paul

Ich bin 9 Jahre alt und gehe in die 3. Klasse. Immer wenn ich Zeit habe, spiele ich Lego oder lese. Und ich interessiere mich für Autos. Das Geld, das ich bekomme, spare ich meistens. Ich hab ziemlich viel Geld, weil meine Großeltern mir schon so viel geschenkt haben. Mein Lieblingsgeldschein ist der 50-Euro-Schein. Und mein liebstes Gesellschaftsspiel ist "Monopoly", da geht es auch um Geld.

Liliane

Ich bin 11 Jahre alt und gehe in die 6. Klasse. Wenn ich frei habe, höre ich gerne Musik und Hörspiele oder auch You FM. Außerdem trainiere ich am Tuch im Zirkus Zarakali. Mein Taschengeld spare ich immer, bis ich mir etwas Großes kaufen kann.

Bennet

Ich bin 7 Jahre alt und gehe in die 2. Klasse. Zweimal in der Woche trainiere ich Hockey und ich spiele E-Bass. Zur Zeit spare ich für ein Longboard, das ist ganz schön teuer.

Dr. Reinhold Walburg

beschäftigt sich gern mit altem Geld. Dieses hat auch viel mit Phantasie, fremden Ländern und Kulturen zu tun. Deshalb studierte er Münzgeschichte. Für seine Doktorarbeit begab er sich auf die Spuren antiker Händler bis nach Sri Lanka, wo römische Münzen ausgegraben wurden. Als Direktor des Geldmuseums und der Numismatischen Sammlung der Deutschen Bundesbank verantwortet er mit seinem Team die in vielen Jahrzehnten zusammengetragenen 350.000 Münzen und Geldscheine. Diese zeichnen fast die gesamte Geldgeschichte der Menschheit nach.

Karoline Sinur

Autorin, hr2-kultur
Ich bin Autorin und Redakteurin und verdiene mein Geld beim Hessischen Rundfunk. "Über Geld spricht man nicht, man hat es" – über diesen Spruch habe ich mich schon immer geärgert. Deshalb finde ich es gut, dass im Kinderfunkkolleg jetzt ganz viele Fragen zum Thema „Geld“ gestellt und hoffentlich auch beantwortet werden. Am schwierigsten finde ich die Frage, ob Geld glücklich macht. "Geld allein macht nicht glücklich" – da bin ich sicher. Aber kann man ganz ohne Geld glücklich sein? Was meint Ihr?

Claude De Demo

Sprecherin, hr2-kultur
Ich bin die Stimme, die euch durchs "Kinderfunkkolleg Geld" begleitet. Seit etwa sechs Jahren wohne ich Frankfurt. Geboren bin ich in Luxemburg. Ich arbeite als Schauspielerin und Sprecherin. Mein Beruf ermöglicht mir, in die unterschiedlichsten Rollen zu schlüpfen. So verdiene ich mein Geld mit Spielen: tagein, tagaus. Ich war schon mal eine tieftraurige Königin, war mal ein Mann. Ich bin schon oft gestorben und auch wieder von den Toten auferstanden. Ich wurde erschossen, habe selbst geschossen, war unsterblich verliebt und habe aus tiefstem Herzen gehasst. Ich war eifersüchtig, krank, lebensfroh, arm und reich. Habe geblutet, geschrien, gelacht und geweint. Vor kurzem durfte ich im "Kinderfunkkolleg Geld" in der Folge über den Euro meine Stimme einer französischen Euromünze leihen. Das hat mir großen Spaß gemacht, denn ich hätte nie gedacht, dass man Geld auch spielen kann! Das ist das Aufregende an meinem Beruf: kein Tag ist wie der andere!

Marlene Breuer

Regisseurin, hr2-kultur
Ich höre den Dingen gerne beim Geräuschemachen zu. Nehmen wir zum Beispiel das Geld: Münzen können hell klimpern, laut prasseln, dumpf rollen – Scheine können geheimnisvoll knistern und zischelnd rascheln, Bankkarten können im Automaten schrill piepsen. Jedes Geräusch erzählt eine Geschichte. Als Regisseurin bringe ich diese Geräuschgeschichten mit den Geschichten zusammen, die die Autoren gemeinsam mit den Kindern und den Fachleuten rund um das spannende Thema "Geld" erzählen. Dazu wähle ich passende Musik aus und überlege mit Claude De Demo, ob sie die Geschichte eher lustig spielen soll oder freundlich erzählen. Im Tonstudio wird dann alles aufgenommen, passend zerschnitten und ähnlich wie bei einem Puzzle mit etwa 100 Teilen zu interessant und witzig klingenden zehn Minuten zusammengesetzt.

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